Der Eurovision Song Contest – die spannendsten Fakten

11.05.2017 von LN

Am 13. Mai findet das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest in Kiew statt. Der mittlerweile weltweit bekannteste Gesangswettbewerb ist längst nicht mehr nur europäisch, denn auch Länder wie Australien oder Armenien sind mittlerweile regelmäßige Teilnehmer. Dadurch, dass der ESC seinen Bekanntheitsgrad immer mehr über die europäischen Grenzen hinaus steigern konnte, war 2016 ein neuer Zuschauerrekord möglich: Über 204 Millionen Menschen weltweit verfolgten den ESC live vor ihren Bildschirmen.

Interaktive Karte zum 62. Wettbewerb
Die Produktsuchmaschine LadenZeile hat zum Anlass der 62. Ausgabe des Eurovision Song Contests eine interaktive Karte mit den spannendsten Fakten der Geschichte des Wettbewerbs zusammengetragen. Die Karte können Sie hier abrufen. Sie antwortet beispielsweise auf die Frage, welches Land am häufigsten gewonnen hat, wer sich oftmals auf den letzten Plätzen wiederfindet und welche Länder wirklich die besten Freunde sind.

Deutschland und der ESC
Deutschland gehört mit zu den Gründungsländern des Eurovision Song Contests. Kein Land war bisher so häufig vertreten, nur 1996 schaffte es „Blauer Planet“ von Leon nicht über das neu eingeführte Halbfinale hinaus. Daraufhin drohte der Rückzug vom ESC. Seitdem ist Deutschland als einer der größten Geldgeber jedes Land automatisch für das Finale gesetzt.

Allerdings tauchen die Deutschen auch in einer weniger schönen Statistik weit vorne auf: Mit insgesamt acht letzten Plätzen sind nur noch Norwegen, Belgien und Finnland mit mehr letzten Plätzen vor uns. Obwohl für Deutschland schon viele bekannte Namen an den Start gingen, konnte der Wettbewerb bisher nur zwei Mal gewonnen werden: 1982 schaffte es Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ auf den Thron und 2010 Lena mit „Satellite“.

Unnützes Wissen
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von spannenden Fakten über den ESC, mit denen Sie beim gemeinsamen Schauen des Finales am Samstag punkten können. Hier nur eine kleine Auswahl:
  • Regeln: Kein Song darf beim ESC länger als drei Minuten dauern. Außerdem muss bei den Auftritten live gesungen werden, während die Musik vom Band kommt.
  • Heimvorteil: Heimsiege sind sehr selten. Nur sechs Mal ist es einer Nation bisher geglückt im eigenen Land zu gewinnen.
  • Der ewige Zweite: Kein Land landete bisher so häufig auf dem zweiten Land wie Großbritannien. Ganze 15 Mal musste sich das Land mit dem undankbaren Platz zufrieden geben.
  • Titelverteidigung: Bisher ist es noch nie einem Sieger gelungen, seinen Titel zu verteidigen.
  • Immer wieder Siegel: Der Komponist Ralph Siegel schickt in diesem Jahr bereits seinen 25. Beitrag ins Rennen. Neben Liedern für Deutschland, komponierte er beispielsweise Lieder für Luxemburg und San Marino.
  • Nie dabei: Der einzige europäische Staat der bisher vollständig auf die Teilnahme am ESC verzichtet, ist der Vatikan.